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Urdinkel: unverfälscht ehrlich

So beschreibt Beat Grüter das Kraftpaket unter den Getreiden. Seit über zehn Jahren stellt er zusammen mit seinem Team die feinen AdR-Urdinkel-Spaghetti für die Migros Ostschweiz her und ist stolz auf die erfolgreiche Zusammenarbeit.

Pasta Premium AG

Es ist 8 Uhr morgens, und das Frühstück liegt noch nicht lange zurück, als sich die Tür zu den Hallen der Pasta Premium AG in Frauenfeld öffnet. Am Empfang steht kein anderer als der CEO selbst, Beat Grüter, ein herzlicher Mann mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Schon bei den ersten Schritten im Gebäude steigt ein herrlich feiner Pastaduft in die Nase, und die Rezeptoren im Gehirn schmelzen geradezu dahin, ignorieren die morgendliche Uhrzeit und den vollen Frühstücksbauch und verlangen ohne zu hinterfragen nach einem Teller Pasta: Einmal die AdR-Urdinkel-Spaghetti mit einer feinen Tomatensauce bitte!

Der gebürtige Luzerner, dessen Herz ausser für Pasta auch für die «Lozärner Guggenmusik» schlägt, ist ein Chef, mit dem man gern seine Spaghetti teilt. «Ich mag es meist ganz einfach, manchmal ist ein Teller Spaghetti mit Butter gerade richtig oder an einer saftigen, nach Sommer duftenden Tomatensauce», schwärmt der «Forz», wie er an der Lozärner Fasnacht genannt wird.

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Wetter spielt eine wichtige Rolle

Die Urdinkel-Teigwaren von Ernst professional im Label «Aus der Region. Für die Region.» (AdR) – dazu gehören Spaghetti, Hörnli, Spiralen und Müscheli – werden seit 2013 in der Pasta Premium AG in Frauenfeld hergestellt, und seither konnte das Produktionsvolumen signifikant gesteigert werden. In knapp sieben Jahren stieg die Nachfrage nach den AdR-Urdinkel-Spaghetti um mehr als das Doppelte. «Das Schöne am Urdinkel ist, es ist ein absolutes Naturprodukt, denn es ist unverfälscht ehrlich», lobt Beat Grüter das Getreide. Und weil es eben genau das ist, habe das Wetter einen enormen Einfluss auf den Geschmack, fügt er hinzu. Dinkel kann man nicht einfach so mit anderen Getreiden mischen, und schon gar nicht Urdinkel.

«UrDinkel» fungiert als Marke, die Schweizer Qualität aufweist und bezeichnet alte, nicht mit Weizen gekreuzte Schweizer Dinkelsorten. Ihr Anbau ist ausschliesslich auf IPSuisse und Bio Suisse anerkannten Betrieben erlaubt. Über die Jahre hinweg hat sich der Dinkel als Getreide nicht nur bei gesundheitsbewussten, sondern gesamthaft bei der breiten Bevölkerung durchgesetzt, da mit Dinkel weniger Allergien einhergehen.

Fingerspitzengefühl ist gefragt

Sobald die Maschinen die geschmackvollen AdR-Urdinkel-Spaghetti produzieren, fliessen in der Stunde 300 Kilometer Spaghetti durch die Halle. An einem Tag ist das eine Gesamtdistanz von 2400 Kilometern, was einer Strecke von Frauenfeld nach Kairo entspricht. Auch eine nicht gerade kurze Distanz legt der vielseitige CEO jeden Tag zurück, denn er pendelt von seinem Wohnort in Luzern nach Frauenfeld, und das seit 2006. Damals ist er der Pasta Premium AG beigetreten, und er liebt seine Arbeit mit den 40 Mitarbeitenden: «Wir sind ein familiärer Betrieb und arbeiten gern zusammen.»

Man könnte vermuten, dass das Produzieren der AdR-Urdinkel-Spaghetti keine grosse Wissenschaft ist. Jedoch Fingerspitzengefühl benötigt man schon, denn auch hier haben das Wetter und die Luftfeuchtigkeit ihren Einfluss. So wissen die Mitarbeitenden genau, wann und wie viel Wasser sie dem lokalen Dinkelmehl hinzufügen müssen, bis die richtige Konsistenz erreicht wird und der Teig durch die Maschinen wandern kann. «Jeder Tag ist anders, jeden Tag muss das Verhältnis überprüft und reguliert werden. Und das geht nur mit einem guten Team, das Bescheid weiss und Erfahrung hat», sagt Beat Grüter stolz.

Der «Lozärner» ist auch stolz darauf, dass die Urdinkel- Spaghetti unter dem Label «Aus der Region. Für die Region.» in der Migros Ostschweiz verkauft werden. Diese Zusammenarbeit ist für ihn ein starker Beweis, dass die Pasta, die in Frauenfeld produziert wird, wirkliche Qualität hat. Und weil der Apfel nicht weit vom Stamm fällt, ist auch Beat Grüters Tochter in die Produktion von Urdinkel involviert. Ihr Bauernhof ist auf eine reine Bio-Urdinkel-Produktion ausgerichtet. Der (Ur)Dinkel hat seinen Weg in die Familie von Beat Grüter gefunden und ist hier nicht mehr wegzudenken. Ebenso wenig wie von den Tellern der Ostschweizerinnen und Ostschweizer.

Alte, nicht mit Weizen gekreuzte Dinkelsorten

Für die Marke UrDinkel sind nur alte, nicht mit Weizen gekreuzte Sorten (zurzeit Oberkulmer und Ostro) zugelassen. Diese Sorten bewähren sich seit Jahrzenten in der Verarbeitung, und sie sind bei der Kundschaft sehr beliebt.
(Quelle: urdinkel.ch)